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Kinder, Jugend und Familie
immer mittendrin
Autor: Inga Heinrichs
Artikel vom 09.05.2020

Kindertagesbetreuung in der Corona-Krise

Erweiterte Nutzung von Kinderkrankentagen während der Pandemie

Auch im Jahr 2022 und 2023 gilt die Erweiterung der Kinderkrankentage

Um die zusätzliche Belastung der Eltern zumindest in wirtschaftlicher Hinsicht abzufedern, wurde bundesgesetzlich geregelt, dass das Kinderkrankengeld auch im Jahr 2022 für 20 zusätzliche Tage pro Elternteil (40 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird.

Eltern können für den Zeitraum bis einschließlich 7. April 2023 Kinderkrankengeld auch dann in Anspruch nehmen, wenn ihr Kind nicht krank ist, aber zu Hause betreut werden muss, weil eine Kita oder Tagespflegestelle geschlossen ist oder eingeschränkten Zugang hat. Das gilt auch, wenn einem Kind aufgrund eines Schnelltestergebnisses der Besuch einer Kinderbetreuungseinrichtung oder Tagespflegestelle untersagt ist. Kinderkrankengeld kann auch beantragt werden, wenn das Kind eine Einrichtung auf Empfehlung von behördlicher Seite nicht besucht.

Gesetzlich krankenversicherte Eltern beantragen das Kinderkrankengeld bei ihrer Krankenkasse. Von dieser erhalten Sie auch ein entsprechendes Antragsformular.
Das Vorliegen einer Einschränkung oder einer behördlichen Empfehlung, vom Besuch des Kindertagesbetreuungsangebotes abzusehen, ist der Krankenkasse auf geeignete Weise nachzuweisen. Als Nachweis für eine behördliche Empfehlung dient in NRW das Informationsschreiben (PDF-Datei)des Ministeriums.

Darüber hinaus kann die gesetzliche Krankenkasse die Vorlage einer Bescheinigung der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle verlangen, dass das Kind die jeweilige Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegestelle tatsächlich nicht besucht (hat). Für den Fall, dass ein Nachweis verlangt wird, kann – soweit von den Krankenkassen nicht eigene Bescheinigungsformulare zur Verfügung gestellt werden – von den Eltern die hier hinterlegte Musterbescheinigung (PDF-Datei)genutzt werden.

Weitere Informationen zu den Kinderkrankentagen finden Sie hier

Kindertagesbetreuung in der Corona-Krise

Hier (PDF-Datei)finden Sie ein aktuelles Schreiben der Ministerin Frau Paul zur Betreuungssituation in Kitas. 

Immer gilt: Kinder mit Fieber (Temperatur über 38,5°) und/oder Symptomen, die nach Einschätzung der Eltern und der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, sollen nicht in Kindertageseinrichtungen oder in der Tagespflege betreut werden. Treten die Symptome in der Kindertagesbetreuung auf, sind die Kinder von ihren Eltern abzuholen. Die Kinder sollen sich zu Hause auskurieren und ggf. einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt vorgestellt werden.

Kann mein Kind in die Kita gehen? (PDF-Datei)

Die Eltern sind in der Verantwortung, den Gesundheitszustand ihres Kindes einzuschätzen, bevor sie es in die Kindertagesbetreuung bringen. Die Einrichtung oder Kindertagespflegeperson kann die Betreuung ablehnen, solange das Kind aus ihrer Sicht Krankheitssymptome zeigt, die eine verantwortungsvolle Betreuung ausschließen.